• Das erste TÜV-Geprüfte Hundespielzeug
  • hochwertige Materialien
  • strapazierfähig
  • von Hunden getestet
Kostenfreie Lieferung bei Bestellungen ab 20 € deutschlandweit

Ein Tag mit der Rettungshundestaffel in Coburg

Liebe Major Dog Freunde,

in meinem ersten Bericht hatte ich ja bereits erwähnt, dass wir unsere Produkte in enger Zusammenarbeit mit Hunden und Hundehaltern entwickeln. Ein sehr wichtiger Partner bei dieser Arbeit ist die Rettungshundestaffel in Coburg. Die Staffel setzt sich aus 17 Hunden und deren Frauchen und Herrchen zusammen. Manche Hunde sind noch in der Ausbildung, manche schon in Rente… Aber vom Dackel bis zum Riesenschnauzer sind alle Hundegrößen vertreten…  Alle Hunde sind natürlich Major Dog Tester, dadurch  können wir sicherstellen, dass bei unserem Trainingsspielzeug für jede Hundegröße etwas dabei ist.

Am 2. April 2011 durften wir, also das Major Dog Team, einmal an einem Training der Rettungshundestaffel teilnehmen. In einem wunderschönen Waldgebiet in der Nähe von Coburg trafen wir uns gegen 14 Uhr.

Aber bevor ich jetzt von unserem Tag mit der Rettungshundestaffel erzähle, will ich kurz ein paar Worte zur Aufgabe der Rettungshundestaffel verlieren.

Ein Rettungshund wird darauf trainiert, vermisste Personen zu suchen und zu finden. Dabei nimmt er Witterung nach menschlichen Gerüchen auf. Der Hund hat zwischen fünfzig- und hundertmal so viele Riechzellen wie eine menschliche Nase und ist somit natürlich prädestiniert für den „Job“!

So viel kurz dazu. Und nun zu unserem Nachmittag mit der Rettungshundestaffel des bayerischen roten Kreuzes (das sei hier der Vollständigkeit halber noch erwähnt).

Das Training bei der Hundestaffel läuft meist nach dem gleichen Schema ab:

Bevor die Hunde im Training „vermisste“ Personen suchen, werden ein paar grundlegende Dinge geübt. Dazu gehört vor allem das Gehorsam-Training. Gerade im Bereich der Rettungshunde, wo vom Erfolg oder Misserfolg des Hundes Leben abhängen können, ist es wichtig, dass der Hund hört und sich nicht von anderen Dingen, Hunden oder anderen Menschen ablenken lässt. Und dass wird dann auch am Anfang jeden Trainings ausführlich geübt.

Nach diesem „Grundlagentraining“ werden dann tatsächlich „vermisste“ Personen gesucht. Dazu setzt sich ein Mitglied der Hundestaffel in den Wal, hinter einen Baum, oder in eine Senke und weder der Hund noch der Hundeführer dürfen wissen wo die Person versteckt ist.

Von einer Suche die wir mitmachen durften will ich euch kurz Berichte… Also, Andrea hatte sich irgendwo im Wald versteckt. Und keiner wusste wo. Weder der menschliche Teil der Rettungsstaffel noch der tierische. Dann wurde Cooper losgeschickt  ein kleiner Beagel, die ja bekanntlich eine Supernase haben. Cooper lief also voraus mal hier hin mal dort hin. Selbstverständlich wird der Hund dabei auch von seiner Führerin oder seinem Führer angeleitet. In diesem Fall von seiner Führerin Tanja. Cooper lief also voraus wir in einem etwas größeren Abstand hinterher. Wichtig ist, dass der Hund möglichst nur die Witterung der vermissten Person in der Nase hat und nicht die der Hundeführer. Das ist manchmal gar nicht so einfach, denn durch drehenden Wind passiert es natürlich auch immer mal wieder, dass der Hund die Witterung der ihm folgenden Menschen aufnimmt…

Interessant war der Ausgang dieser speziellen Suche mit Cooper und Tanja. Denn Andrea – die „vermisste“ Person – hatte sich in einem ausgetrockneten Bachlauf unter einer aus Brettern bestehenden Brücke versteckt. Nachdem uns Cooper und Tanja bestimmt eine gute Stunde durch den Wald gescheucht hatten, kamen wir über die besagte Holzbrücke… Das kuriose war, dass ich Andrea wirklich nicht gesehen habe, obwohl ich nur wenige Zentimeter – es waren ja noch nicht mal Meter, denn sie war direkt unter mir – an ihr vorbeigelaufen war! Und Cooper hat sie tatsächlich gefunden.

Das hat mir eindrucksvoll vor Augen geführt, wie wichtig die Arbeit von Rettungshunden ist, und dass  Menschenaugen und  Menschennasen niemals von Hundenasen ersetzen können!

Nachdem der Hund dann die vermisste Person gefunden hat, hat er die Aufgabe bei der Person zu bleiben und Laut zu geben, bis der Hundeführer an der Stelle angekommen ist und gegebenenfalls erste Hilfe leisten kann…

So verging ein spannender und interessanter Nachmittag in Blumenrod bei Coburg und ich habe eine Menge dazugelernt, über Hunde und deren Nase…

Übrigens, wenn ihr selbst mal sehen wollt wie die Rettungshundestaffel arbeitet, kommt zum Tag des Hundes nach Coburg. Dort könnt ihr die Rettungshunde am 5. Juni um 13.45 Uhr am Landratsamt im Einsatz erleben.

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.